Format vs. profil

Montagsmagazine Nach einem Jahr "Format" ziehen Christian Rainer ("profil") und Christian Ortner("Format") Bilanz.

Medien | Sigrid Neudecker, Armin Thurnher | aus FALTER 43/99 vom 27.10.1999

Es galt vielen schon als fix. Nach wenigen Wochen würde Format mit der Fellner-Prahlmaschine im Rücken die müde profil-Truppe aus der Medienlandschaft hinausgebombt haben. Es kam anders. profil leistete Widerstand, ein Dumpingkrieg begann, die Mediaprint besann sich ihres Magazins, und nach einem Jahr scheint profil die Nase noch immer vorn zu haben. Schon munkelt man, die Eigentümer würden die Köpfe zusammenstecken und über Fusionen beraten.

FALTER: Ein Jahr Kampf. Wie sind Sie miteinander zufrieden?

CHRISTIAN ORTNER: Mir hat das profil vorher gut gefallen, und mir gefällt es auf eine ganz andere Art und Weise heute auch.

CHRISTIAN RAINER: Mir hat das Format vorher nicht gefallen, weil es Format nicht gegeben hat, und es gefällt mir jetzt gut.

ORTNER: Ich finde, das profil war früher viel politischer, es ist deutlich weniger politisch geworden; es war vorher weniger unterhaltsam und ist jetzt unterhaltsam geworden.

RAINER: Format war am Anfang für meinen Geschmack ein bisschen zu


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