Worum es geht ...

Seinesgleichen geschieht ... wenn man geht, zu einer Kundgebung etwa. Gegen Haider, die Wahl oder was? Eine Klarstellung.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 45/99 vom 10.11.1999

Sie lesen in dieser Ausgabe ein Interview, das es nie gegeben hat. Sagt Jörg Haider. Er hat die Existenz eines Gesprächs bestritten, das die Falter-Journalisten Nina Weißensteiner und Florian Klenk mit ihm am 23. September 1999 im Meidlinger Cafe Rondo geführt haben. Nachträglich verweigerte Haider die Autorisierung des Interviews; wir hielten uns an die Vereinbarung, druckten den Wortlaut nicht und beschränkten uns darauf, über den Vorfall zu berichten. Vor allem die Gleichsetzung von Hitler mit Churchill, die zutage trat, nachdem das Liberale Forum das Tonband angefordert hatte, und von dort ihren Weg in die Auslandspresse nahm, machte Kreidefresser Haider in der Folge wenig Freude. Schließlich sprach ihn Robert Hochner in der "Zeit im Bild 2" vorletzten Donnerstag auf dieses Interview an, und Haider reagierte, wie er es in solchen Fällen gerne tut: Er stritt alles ab (auch sein Interview mit Klenk und Weißensteiner beginnt mit dem Abstreiten einer Szene, welche die beiden gerade


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