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Politik | aus FALTER 45/99 vom 10.11.1999

Fackeln müssen nicht zwingend etwas mit Politik zu tun haben. Vergangenen Mittwoch brannte man anderes ab. Den Vorplatz des Museumsquartiers. Symbolisch, versteht sich. Dazu gab man Weltuntergangsmusik. "Wie weiland Nero sein brennendes Rom besang", so die Veranstalter. Der Grund ist profan. Demnächst soll die Entscheidung über die Nutzung des geplanten Glaskubus vor dem Museumsquartier fallen. Den will die BAWAG zum Teil für sich nützen. "Eine Kommerzialisierung, die dem Platz die Kreativität nimmt", so die Aktivisten.


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