Think Fink

Musik Mit Country-Instrumentarium und zahlreichen Anleihen aus der Popgeschichte stellt die Hamburger Band Fink musikalische Verhältnisse auf den Kopf.

Kultur | Tina Thiel | aus FALTER 45/99 vom 10.11.1999

Wie auch immer man diese Musik einordnen soll - sie funktioniert: Fink spielen Pop mit Country- und Folkelementen und umgekehrt, vor allem aber Musik mit deutschen Texten. Da gibt es Bottleneck-Blues-Anleihen, Barndance-Atmosphäre und Truckersong-Dekonstruktionen - Lo-fi, aber ohne Gefrickel, nie perfekt, aber immer stimmig, die Saiteninstrumente im Vordergrund, während der Schlagzeuger "nur" die Besen bedient, und immer etwas abgründig, mal durch die Texte, mal durch kleine Disharmonien.

Anfang 1996 spielten Nils Koppruch und Thorsten Carstens erstmals unter dem Namen Fink mit Dobrogitarre und Banjo in Hamburger Clubs. Bald schon traten sie vor Gruppen wie Lambchop, 16 Horsepower und den Jayhawks auf. Anfang 1997 dann expandierten sie zur "richtigen" Band, mit Andreas Voss an den Bässen und Hauke Evers am Schlagzeug. Noch im selben Jahr erschien die erste Platte, "Vogelbeobachtung im Winter", ein Jahr später "Loch in der Welt", beide bei iXiXeS und beide viel beachtet. Jüngst waren


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