Phettbergs Predigtdienst: Obszönität - nicht Adalbert Stifter!

Stadtleben | aus FALTER 45/99 vom 10.11.1999

... Trügerisch ist Anmut, vergänglich die Schönheit; nur eine gottesfürchtige Frau verdient Lob ...

Spr 31,10-13.19-20.30-31 (1. Lesung am 33., vorletzten Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr A) Was geht in jungen Männern vor, die mir, der geilen Drecksau, dem öffentlichen Sünder, begegnen? Ich sehe ihre Körper und sterbe vor Verlangen. Und sie wissen es alle, dass ich vor ihnen knien möchte, einen Fußtritt erlangen, ins Rinnsal getreten, gedemütigt werden, die Rillen ihrer Fußsohlen liebkosen. Ihnen begegnet das Ungeheuerlichste, und sie gehen an mir vorüber. Das muss wohl psychische Gesundheit sein, dass zwei Leute aneinander vorübergehen können. Gehirnerschütternd: Zwei gehen aneinander vorbei! Also wenn ich wen kennte, der von mir getreten, gedemütigt, sadistelt werden wollte, ich würd es sorgsamst, mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns besorgen. Gewissenhaftest enthüllte ich meine Scham. Das Lächerlichste ließ ich mich reiten.

Das Obszöne kommt ab. Das


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige