Kommet in Scharen

Lokal Auf der Suche nach immobilen Speisewägen fand Pablo Schmidt am Rennweg eine Ostaria Venexiana.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 46/99 vom 17.11.1999

Während seiner Kindheit war Pablo Schmidt eigentlich immer ein paar Monate pro Jahr in Venedig, nicht ganz zu Unrecht bezeichnet er die schönste Stadt der Welt daher als seine zweite Heimat. In die Mühlen der heimischen Gastronomie geriet er dann vor 16 Jahren, arbeitete im Daniel Moser und kümmerte sich um die Eröffnungen von sechs Beisln. Die letzten Jahre war er beim Speisewagenunternehmer TrainRisto damit beschäftigt, "New Business" zu betreiben, sprich: Lokale für die Expansion der Firma auch auf festem Boden zu finden und vorzubereiten. So gelangte er an das "11er Haus" am Rennweg gegenüber des Unteren Belvedere, verliebte sich in das wenig attraktive Fünfzigerjahre-Beisl. Als sich das Interesse seines Auftraggebers daran in Grenzen hielt, beschloss Schmidt selbstständig zu werden.

Das zweistöckige, etwas düstere Lokal in eine venezianische Osteria zu verwandeln, war nicht so schwer. Klares Design und moderne Optik spielen in so legendären Bacari wie dem "Do Mori" eher


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