"Zumindest Edeltrash"

Little Woodstock Wolfgang Kos moderiert den Beach-Boys-Abend bei Little Woodstock. Der Radiomacher über die Band, die eigentlich "Eislauftöchter" hätte heißen müssen.

Michael Schrott | Stadtleben | aus FALTER 46/99 vom 17.11.1999

Menschen, die auf der Suche nach Belegstücken für die frühen Sechzigerjahre (Jugendkultur, Lifestyle, Körperkult) sind, stoßen unweigerlich auf die Beach Boys. Der ersten Boygroup der Welt ist beim Festival Little Woodstock ein Abend gewidmet. Moderiert wird das Programm von Wolfgang Kos, Radiomacher (Ö1-Diagonal), Ausstellungskurator und Historiker. Die Beach Boys hält Kos für allgemeines Bildungsgut für Leute, die sich für Popmusik interessieren. Für ihn haben die Surf-Brüder die Musik eines beschleunigten Lebensgefühls produziert und sogar die eine oder andere grenzgeniale Nummer aufgenommen.

FALTER: Beach Boys ist ja eigentlich ein ziemlich blöder Name. Sind das Papagalli, David-Hasselhoff-Life-Guards oder kleine Buben, die im Sand spielen?

WOLFGANG KOS: Eigentlich müssten sie ja "Eislauftöchter" heißen, weil ihr Vater sie so auf die Popkarriere trainiert hat wie Eislaufmütter ihre armen Kinder. Sie wurden in der Garage zur Karriere geprügelt.

Sind das Beach Brothers?

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