So haben wir geheult/Kinova Wels: Eigenständig europäisch

Christian Cargnelli | Kultur | aus FALTER 47/99 vom 24.11.1999

Was ist das eigentlich, der europäische Film? Ein ökonomischer Faktor - oder doch mehr? Die Kinova, ein neues Filmfestival in Wels, versuchte zu antworten: "Dass es beim neuen Festival um den europäischen Film als eigenständige ästhetische Kategorie (...) gehen soll", so Andreas Gruber, Regisseur und künstlerischer Leiter der Kinova, "war rasch klar."

Diese Eigenständigkeit, präzisierte Gruber in seiner Eröffnungsrede, habe mit einer prinzipiellen Haltung zu tun, die, anders als im amerikanischen Kino, die Individualität des Filmemachers vor die rein kommerziellen Interessen des Produktionsapparates stelle; und mit einer bestimmten Tradition des filmischen Erzählens, in der die "Rekonstruktion von Wirklichkeit" einen zentralen Platz einnehme.

17 aktuelle europäische Produktionen aus zehn Ländern hatte Gruber für den Wettbewerb um den "Großen Preis der Stadt Wels" ausgewählt - eine Linie war dabei nur schwer auszumachen. Michele Placido schien mit "Del perduto amore" Gianni

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