Sideorders: Koscher in Wien

Stadtleben | aus FALTER 47/99 vom 24.11.1999

Die strengen Ernährungsregeln des Judentums entstammen dem Talmud und dem Alten Testament und sind aus Sicht der Hygiene in damaliger Zeit und im Klima Kleinasiens durchaus logisch. Im Laufe der Jahrhunderte wurde immer wieder nachjustiert, andererseits stärkten die Vorschriften in der Diaspora den Zusammenhalt und minderten die Gefahr des Verschwindens in den anderen Kulturen. Auch wenn die meisten der Koscher-Regeln heute - vor allem für Außenstehende - skurril wirken mögen, so werden sie doch auch von sonst sehr liberal denkenden Juden eingehalten. Und so skurril wie die Koscher-Regeln ist Trennkost übrigens mindestens. Koscher gegessen und gekauft kann in Wien hier werden: Koscherer Supermarkt, 2., Hollandstr. 10.

Große Auswahl an importierten koscheren Lebensmitteln.

Koscherer Bäcker, Hollandstr. 7, Tel. 214 56 17.

Wiens einziger koscherer Bäcker hat orientalisch angehauchtes und mitteleuropäisches Gebäck.

Koschere Fleischhauerei, 2., Große Stadtgutg. 7, Tel. 214 56 21.

Bernat Ainhorn bietet sowohl Lamm-, Kalb- und Rindfleisch an als auch geschächtetes (ausgeblutetes) Geflügel, im Sommer kann man hier auch koschere Snacks und Imbisse bekommen.

Koscherland, 2., Kleine Sperlg. 7, Tel. 212 81 69.

Koscherer Lebensmittelhandel.

Beisl-News: Das Principe in der Friedrichstraße, bisher schon erstklassige Adresse für Antipasti, Berkel-geschnittenen San Daniele, Hausbrandt-Espresso und Flüssigkeiten aus Norditalien, hat jetzt durchgehend offen und eine neue Köchin: Una Abraham, zuvor bei Keck's und ab nächstem Herbst im wahrscheinlich supertollen Restaurant im Architekturzentrum, kocht jetzt hier, und das ist fein.


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