Sich(s) einwickeln lassen

Service Wer sich selbst bedient, muss seine Einkäufe auch selbst einpacken. Mancherorts helfen auch professionelle Verpackungskünstler - nicht nur vor Weihnachten.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 47/99 vom 24.11.1999

Der Einpacker an der Supermarktkasse gehört in Amerika einfach dazu, hierzulande lässt man die Kunden lieber selber schlichten. Wo's billig ist, muss eben selbst mit an- und eingepackt werden. Wer da samstags bei Ikea Wien-Nord Groß- und Kleinkram kauft, hats gut. Während man nämlich noch damit beschäftigt ist, Zahlungsmodalitäten zu erledigen, packen am anderen Ende des Fließbands fleißige Helferlein die Einkäufe in Papiersackerl oder blaue Ikea-Taschen. Zerbrechliches wird gekonnt in Seidenpapier gewickelt, größere Teile werden sorgfältig gestapelt. Der Stress, möglichst rasch den Kassabereich verlassen zu müssen, weil auf dem Laufband schon die Einkäufe des Nachfolgers angefahren kommen, entfällt damit. Man zahlt einfach, schnappt sich seine Sachen und geht.

Natürlich profitieren von diesem Service nicht nur die Kunden, der Durchfluss an den Kassen kann so ebenfalls optimiert werden - was wohl ganz im Sinne der Geschäftsleitung ist. "An Spitzentagen wie dem Samstag


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