Arnie, erlöse uns!

Film Nach zwei Jahren Pause kehrt Arnold Schwarzenegger als gebrochener Held und Gegner des Teufels in einem eigenartigen Endzeitepos auf die Leinwand zurück.

Kultur | Isabella Reicher | aus FALTER 48/99 vom 01.12.1999

Teufel auch - der Jahrtausendwechsel naht, und als gäbe es nicht schon Bedrohungsszenarien genug, ist die Stunde vor Mitternacht (New Yorker Ortszeit) auch noch just jene, in welcher Satan mit einer ahnungslosen Auserwählten seinen Nachfahren zeugen muss, auf dass es ewig dauern und uns ein schlimmes Ende bringen möge. So besagt es die Schrift. Und so beginnt "End of Days" mit einer dicht geschichteten Titelsequenz, die diese Prophezeiung als Jahrhunderte währende Vorgeschichte in Wort, Bild und Musik erzählt.

"Nacht ohne Morgen" - der Film braucht seinen Anlauf, weil das Ende exakt datierbar ist und sich somit alles Wesentliche vorher zu ereignen hat. Im Vatikan herrscht also Krisenstimmung, und in New York kommt 1979 das auserwählte Mädchen zur Welt, das Satans Helfer schnell und unbemerkt mit einem Kennungs-Mal versehen. Zwanzig Jahre später, am 28. Dezember, entsteigt dann Satan persönlich, kaum sichtbar als fließendes, hochexplosives Etwas, dem New Yorker Untergrund, die Prophezeiung


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