Neue Platten

Kultur | aus FALTER 48/99 vom 01.12.1999

ROCK/POP Michiko Kusaki: Bye Bye, Babe Angelika Köhlermann / M.DOS Gerhard Potuznik und Tex Rubinowitz stellen ihr Label Angelika Köhlermann in den Dienst der Verbreitung unterrepräsentierter elektronischer Musik aus Fernost. Aus Osaka erreichte sie ein Tape von Michiko Kusaki mit 23 Pop-Stücken, kaum eines länger als zwei Minuten. Manche sind mit hinreißendem Gesang versehen, manche rein instrumental. Alle jedoch wurden mit minimalstem Equipment produziert, immer wieder stößt man auf dieselben Orgel- und Schlagzeug-Sounds. Die Herren der Köhlermann-Dynastie jedenfalls prophezeien acht Top-Ten-Hits. Der Rezensent erhöht locker auf zehn, weist aber auch auf die Gefahren von "Bye Bye, Babe" hin: Nur Noise- und Minimal-Music-Erprobte sollten die CD am Stück hören, da die Paarung aus kurzen Stücken und dem immergleichen Sound tranceähnliche Zustände auslösen kann. Sebastian Fasthuber Arto Lindsay: Prize Ryko/Zomba Portugiesisch ist wohl die shmoovste

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