In Kürze

Kultur | aus FALTER 48/99 vom 01.12.1999

EXPO 2000: Sieger verloren Vor einem Jahr war die Welt noch in Ordnung. Jedenfalls für Christian Dögl und virtual real-estate. Gemeinsam mit Eichinger oder Knechtl hatte virtual real-estate (vre) den zweistufigen österreichischen Expo-Gestaltungswettbewerb gewonnen, der Ende November vorigen Jahres in der Secession präsentiert wurde. Eine mit unterschiedlichen Materialien ausgestaltete und weich gepolsterte Landschaft von Eichinger oder Knechtl sollte Österreich bei der EXPO 2000 in Hannover als Land der Lebenskunst ausweisen und Zugänge zu jenen virtuellen Welten und Informationsräumen eröffnen, die durch die von vre entwickelte mediale Bespielung möglich gemacht werden sollte. Im Frühjahr dieses Jahres sah sich die Geschäftsstelle der österreichischen Beteiligung an der EXPO 2000 Hannover (eine gemeinsame Initiative der Bundesregierung, der Länder und der Wirtschaftskammer) plötzlich nicht mehr verpflichtet, den Wettbewerbssieger vre mit der Realisierung des Konzepts zu


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