"Red and proud"

Little Woodstock James Brown, das schwitzende, kreischende Show-Monster, und Moderatorin Ursula Pasterk, früher "the hardest working woman in culture business" - ein Mixed-Doppel der Extraklasse.

Thomas Miessgang | Stadtleben | aus FALTER 48/99 vom 01.12.1999

"Gestalten statt verwalten" war ihr Slogan. Und sie hatte es gar nicht gern, wenn Akten "in Verstoß" gerieten, sprich: irgendwo in den Amtsstuben des Magistrats versandelten. Seit den frühen Achtzigerjahren ist Ursula Pasterk im Dienste der Kunst unterwegs - an wechselnden Schaltstellen und in unterschiedlichen Positionen. Unter ihrer Leitung waren die Wiener Festwochen ziemlich funky, und als Wiener Kulturstadträtin achtete sie immer darauf, dass nicht nur die großen Schlachtschiffe des Kulturbetriebes (Josefstadt ...) mit vollem Tank navigieren konnten, sondern dass auch kleine Beiboote wie Flex oder Porgy & Bess genügend Treibstoff bekamen. In letzter Zeit geht Ursula Pasterk gern zu John Harris und holt sich die Fitness zurück, die bei langen Gemeinderatssitzungen und beim kontinuierlichen Studium der Subventionsanträge verloren ging: "Man muss körperlich gut in Schuss sein. Das kann man von James Brown lernen. Aber den Camel Walk beherrsche ich noch nicht."

FALTER: Frau Pasterk,

  845 Wörter       4 Minuten
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