Streifenweise

I.Reicher / D.Robnik | Kultur | aus FALTER 49/99 vom 08.12.1999

Albert Brooks, Schauspieler, Autor und Regisseur von Filmkomödien, kann es auch besser. Zumindest einmal aber hat er sich bereits in prekäre Gefilde begeben und für "Defending Your Life" 1991 den Himmel und sein Personal in eine zart gefärbte Hollywood-Fantasie übersetzt. Das war eine eher matt komische, biedere Angelegenheit - und das lässt sich auch von seinem aktuellen Film "The Muse" berichten. Brooks selber spielt darin einen Familienvater und Drehbuchautor, der erfahren muss, dass seine Produzenten nicht mehr gewillt sind, an sein kreatives Vermögen zu glauben. Verzweifelt auf der Suche nach (Aus-)Hilfe, gerät der zerknautschte Held an eine zerzauste Dame, die in seine Dienste zu treten gewillt ist: Sharon Stone spielt diese moderne Tochter Zeus', die dann nicht nur den Autor inspiriert, sondern nebenbei auch dessen Frau (Andie MacDowell) zu einer eigenständigen wirtschaftlichen Basis als Plätzchenbäckerin verhilft. Das ist genauso spannend, wie es klingt, und darüber

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