Expo und hopp!

Weltausstellung Ein Jahr nach der Präsentation des österreichischen Beitrags zur Expo 2000 ist auf einmal unklar, wer genau denn nun gewonnen hat.

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 49/99 vom 08.12.1999

Sieben prallgefüllte Ordner stehen beim Anwalt. Es ist ziemlich viel Papier im Spiel. Schließlich geht es ja auch um ziemlich viel Geld. Die Vorgeschichte: Im November 1998 wurden das Architekturbüro Eichinger oder Knechtl (EoK) und die Firma virtual real-estate (vre) als gemeinsame Sieger eines zweistufigen Wettbewerbs für den österreichischen Beitrag bei der Expo 2000 in Hannover vorgestellt. EoK hatten eine vom Besucher zu erwandernde, ersitzende und erliegende "Intelligente Landschaft" entworfen, vre steuerte das Konzept für die mediale Bespielung bei.

Während EoK mit der Umsetzung ihres Konzepts beauftragt wurden, bat man vre im April dieses Jahres zu einer Vorstellung des Detailkonzepts, die sich zur großen Überraschung der Geladenen als Wettbewerbspräsentation erwies. Aus dieser ging die - ursprünglich bereits in der ersten Wettbewerbsstufe ausgeschiedene - Firma 01 als "Sieger" hervor. vre-Geschäftsführer Christian Dögl schaltete einen Anwalt ein.

Der für die Überprüfung


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