Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 49/99 vom 08.12.1999

Acht lange Stunden zerbrachen sich die 26 Teilnehmer der "1. Memoriade", eines erstmals veranstalteten Gedächtniswettbewerbs, ihre Köpfe. Acht verschiedene Disziplinen galt es auszumatchen: Komplizierte Wörterkolonnen einprägen, Zahlenreihen fehlerfrei memorieren oder sich die Reihenfolgen eines Kartenspiels merken. Das Superhirn der zwischen zehn und achtzehn Jahre alten Gedächtnisakrobaten war am Schluss Katja Turecek. Was Wunder! "Ich interessiere mich schon lange für das Gehirn", sagt die 16-jährige Schülerin, die nächstes Jahr maturieren wird, "extra vorbereitet habe ich mich aber nicht." Wenn sie sich nicht gerade beim Memory-Spielen mit ihren Freunden fadisiert, spielt sie leidenschaftlich gerne Schach, liest oder spielt Basketball. Kopfweh hatte die nachdenkliche Siegerin im Anschluss an die Veranstaltung übrigens schon ein wenig. Trotzdem wurde gefeiert - ohne einen Denker zu tun. Wo. P.


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