Streifenweise

Kultur | Isabella Reicher | aus FALTER 50/99 vom 15.12.1999

Gut 25 Jahre ist es her, dass der Teufel Linda Blair den Kopf verdrehte. Nun, wo das Jahr des Herrn 1999 zu Ende geht, beginnt eine neue diabolische Welle das Kino heimzusuchen: Nach "End of Days" (dessen personifizierter Satan Gabriel Byrne in "Stigmata" demnächst als vatikanischer Priester wiederkehrt) startet Roman Polanskis neuer Film "The Ninth Gate" ("Die neun Pforten"). Johnny Depp spielt darin einen abgebrühten Antiquar, der von einem geheimnisvollen Kunden (Frank Langella) auf die Spur dreier Ausgaben eines alten Buches gesetzt wird, welches angeblich den Teufel erstehen lässt. Die Reise führt von New York über die iberische Halbinsel nach Paris und in die französische Provinz. Der Held hat eine Reihe von Begegnungen mit ehemaligen und aktuellen Besitzern der Schrift, die für Letztere fast durchweg fatal enden, und stellt außerdem fest, dass sich eine geheimnisvolle junge Frau (Emanuelle Seigner) an seine Fersen geheftet hat. Ein Pluspunkt für Polanskis Film ist die Tatsache,


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