Uff. Keuch. Hechel

Neues Lokal Kaum zu glauben, aber wahr: Meinl wurde fertig und etwas später sogar das schon sehr gespannt erwartete Restaurant.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 50/99 vom 15.12.1999

Meinl-Schauen war das angesagte City-Vergnügen der letzten zwei Monate. Besser gesagt: Nicht-Meinl-Schauen. Die Eröffnung wurde verschoben, und als der Feinkost-Supermarkt dann endlich und trotz zahlloser Defekte offen hatte, wars für das Restaurant noch immer nicht so weit: kein Wasser, keine Kühlung, kein Geschirr, aber große Verzweiflung. Küchenchef Christian Petz, der vorher im Palais Schwarzenberg für exklusive Genüsse sorgte, beschloss, lieber noch nicht aufzumachen, als schon am ersten Tag ein Fiasko zu erleben.

Wie der Supermarkt hält sich auch das Restaurant mit revolutionärem Design eher zurück, "konservativ" trifft das Ensemble von Parkett, dunklem Holz und güldenen Bordürchen eher. Am gewagtesten die orangenen Polstermöbel, in die man zwar genüsslich versinken, in denen versunken man aber nicht mehr genüsslich essen kann. Aber die Plätze sind eh auf Wochen hin ausreserviert.

Küchenmäßig standen alle Wege offen, von einer Multiplizierung der Lukullus-Bar über


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige