Kling. Klang. Klong

Shopping Ein Geschäft im 7. Bezirk hat sich auf Musikinstrumente aus aller Welt spezialisiert. Für die wenigsten muss man ausgebildeter Musiker sein.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 50/99 vom 15.12.1999

Es scheppert und klingelt, wenn jemand das Geschäft betritt. Und wenn gerade kein Glöckchen beim Eingang erklingt, dann probiert in einem der zwei Räume sicher jemand sein zukünftiges Lieblingsinstrument aus. Da trommelt, tönt und didgeridoot es aus allen Ecken. Dezent ist das nicht, aber die Anrainer haben sich noch nicht beschwert.

Seit knapp zwei Jahren gibt es das Klanghaus in der Westbahnstraße. Gegründet wurde das Unternehmen vor zehn Jahren vom Musiker Christian Burri. Der Schweizer machte sein Hobby, das Sammeln von Musikinstrumenten aus aller Welt, zum Beruf. Inzwischen hat das Klanghaus Filialen in Zürich, Nürnberg, Graz und Wien.

"Wir haben hier etwa 600 verschiedene Instrumente aus über 70 Ländern der Erde", sagt Robert Missbrenner, Wien-Geschäftsführer. "Darunter sind nur sehr wenige, für deren Handhabung man Musiker sein muss." Klar, um das populärste Saiteninstrument Nordindiens, die Sitar, spielen zu können, braucht es etwas Übung. Aber auch wer von Tuten


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