Fettes Jahr, mageres Jahr

Das Beste aus 1999 Damit Sie es dann wieder vergessen, es schnell noch nachholen oder als "leider versäumt" endlich abhaken können: Die "Falter"-Kulturredaktion versuchte sich der Highlights des zu Ende gehenden Jahres zu erinnern und verglich das Ergebnis mit dem, was andere für sehens-, hörens- und lesenswert befanden.

Kultur | aus FALTER 51/99 vom 22.12.1999

Wir gestehen es gleich vorneweg: Wir haben versagt. An der Aufgabe, die wichtigsten Filme, Pop-Platten oder Theateraufführungen des vergehenden Jahrtausends aufzulisten, sind wir kläglich gescheitert. Schon mit 1999 hatten wir unsere Mühe. Oder wissen Sie auf Anhieb, welche CD im Februar besonders heftig in Ihrem Player rotierte oder welchen Fixstarter der Best-of-99-Bücher Sie Ende Juni begeistert aus den Händen legten? Anbei also eine kleine Erinnerungshilfe, die Anlass zum Einverständnis oder zum Widerspruch geben mag. Und wie immer gilt: Wer und was sich nicht in den Charts findet, ist sicher auf Platz elf gelandet.

Film Wenn man dem internationalen Festivalbarometer und der werten Kollegenschaft glauben darf, war 1999 ein Jahr der alten, großen, jedenfalls verdienten Männer: von Stanley Kubrick bis Terrence Malick, von Pedro Almodovar bis Roberto Benigni, von Zhang Yimou bis Abbas Kiarostami, vom braven Wim bis zu den beiden ungezogenen Davids, Lynch und Cronenberg.

Die vier


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