Friede, Freude, Eierkuchen

Feiertagskino Wer nicht Ski fährt, muss ins Kino: anbei ein Überblick über die wichtigsten Film-Premieren während der Feiertage.

Kultur | aus FALTER 51/99 vom 22.12.1999

"Sonnenallee" Es war einmal ein Land, und ich hab dort gelebt. Wenn man mich fragt, wie's war - es war die schönste Zeit meines Lebens, denn ich war jung und verliebt." Der das sagt, lebt in der DDR der Siebzigerjahre und heißt Micha (Alexander Scheer). "Rock & Pop" steht selbst gemalt auf seinem Lieblings-T-Shirt. Micha will später einmal vielleicht in Moskau studieren, noch interessiert er sich aber mehr für seine Freunde, die Musik und die blonde Miriam (Theresa Weißbach), bei deren Anblick auch ältere Männer schon einmal den Überblick verlieren.

"Sonnenallee", das Filmregiedebüt von Theateregisseur Leander Haußmann, erzählt nach einem Buch von Thomas Brussig ("Helden wie wir") von jugendlichem Übermut unter den erschwerenden Bedingungen des real existierenden Sozialismus. Er erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte aus der jugendlichen Perspektive der Pop-Kultur, in der sich alles als Versatzstück einer (verschwundenen) Alltagskultur ausnimmt: der "Plaste & Elaste"-Slogan


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