Von Adolf bis Zamonien

Komik Der Zeichner Walter Moers hat mit dem Kleinen Arschloch, mit Käpt'n Blaubär und Adolf, der Nazi-Sau, Figuren geschaffen, die für gute Quoten sorgen - egal ob im Fernsehen, im Kino, als Comics oder Roman. Der "Falter" sprach mit ihm darüber, ob und wies denn so weitergeht.


Klaus Nüchtern
Kultur | aus FALTER 51/99 vom 22.12.1999

Walter Moers ist wohl mit Abstand der produktivste und erfolgreichste Zeichner Deutschlands, und dennoch macht er, wenn man ihm glauben darf, mit seinen Büchern und Filmen kaum Geld. Der 1957 in Mönchengladbach geborene Moers rief mit seinem 1990 auf die Welt gekommenen Kleinen Arschloch (der erste Comic-Band verkaufte sich innerhalb von acht Monaten 90.000-mal) Jugendschützer und Sittenwächter auf den Plan; sein "Käpt'n Blaubär" spinnt seit 1991 in der "Sendung mit der Maus" seinen Seemannsgarn, avancierte im Frühjahr dieses Jahres zum Helden des 700-seitigen, in Zamonien spielenden Fantasy-Schmökers "Die 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär" und kämpft derzeit im soeben angelaufenen "Käpt'n Blaubär - der Film" mit Hein Blöd und den drei Bärchen im kapitalistischen Ozean gegen den von Helge Schneider synchronisierten Superschurken Dr. Feinfinger.

Ein anderer Superschurke, nämlich "Adolf, die Nazi-Sau", trat letztes Jahr auf den Plan und betreibt nun in "Adolf. Teil 2" gemeinsam

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