Nüchtern betrachtet: Wider den rektalen Bananentransport

Kultur | aus FALTER 51/99 vom 22.12.1999

Bananenschachteln gehören zu jenen Einrichtungsgegenständen der Alltagswelt, die einer kapriziösen und stets auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen, Originellen und Seltsam-Schrägen befindlichen Kolumnistik viel zu minder sind. Bevor ich fortfahre, möchte ich mich an dieser Stelle aber schnell selber geißeln, bevor die halbe Redaktion unter der Führung des gestrengen Cineastikbeauftragten Michael Omasta wieder über mich herfällt. Als ich unlängst (und ich bedauere das aufrichtig!) das Wort "Shootingstar" verwendete - was in weiterer Folge zur sofortigen Enthemmung des Chefredakteurs führte, der es dann auch gleich noch aufs Cover hievte -, dürfte Omasta gleich zwei jener original mundgebissenen Voodoo-Puppen verbraucht haben, die er während der Arbeitszeit aus den Putzen der kiloweise in die Redaktion geschleppten Aktionsäpfel herstellt: Eine Woche lang wurde ich von entsetzlichen Schmerzen gepeinigt, Schmerzen, die nicht einmal Omastas Lieblingsregisseur und Duzfreund


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