Tee in der Stehweinhalle

Neues Lokal Michael Lohn, einer der Pioniere in Wiens Lokalszene, arbeitet wieder einmal einen Trend auf: das Tee-Beisl.

Stadtleben | Florian Holzer | aus FALTER 51/99 vom 22.12.1999

Spät im Winter bringt dieses bisher beislmäßig äußerst ertragreiche Jahr auch noch seine Früchte: Michael Lohn, der in Wien schon so ziemlich überall dabei war (Die Bar, Daniel Moser, Flamingo im U4, Cafe Stein, Freihaus), kehrte nach fünfjähriger Pause zurück, um ein Teehaus zu eröffnen. Die Idee sei schon zehn Jahre alt, meint Lohn, und außerdem hätte es ihn irgendwie aufgeregt, dass der Tee in der Gastronomie nur so ungenützt herumkugelt. Der erste Stock in Demmer's Teehaus an der Mölkerbastei hätte ihm darüber hinaus immer schon sehr gut gefallen, und dass der Alkoholkonsum im Gegensatz zu qualitativ hochwertigen Softdrinks wie naturtrübem Apfelsaft rückläufig sei, hätte er schon in seinen letzten Freihaus-Jahren feststellen können.

Also Teehaus. Die Location dafür fand er durch Zufall, die MA 28 zog gerade aus, und 555 Quadratmeter im ehemaligen Wohn- und Sterbehaus von Theophil Hansen neben dem Justizpalast waren plötzlich günstig zu haben. Und wie schon zuvor


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige