Das Buch zur Demo

Politisches Buch Die Mitglieder der "Demokratischen Offensive", jener Plattform, die am 12. November zum Aufmarsch gegen die "Verhaiderung des Landes" aufrief, haben nun eine Essaysammlung publiziert.

Politik | Nina Weissensteiner | aus FALTER 02/00 vom 12.01.2000

Ihre nächsten Aktionen kommen bestimmt, versichern sie. Wie diese aussehen werden, hänge allerdings davon ab, was die kommenden Wochen bringen werden: "Bei Schwarz-Blau werden wir natürlich etwas anderes einfädeln müssen als bei Rot-Schwarz", gibt sich Schriftsteller Doron Rabinovici kämpferisch.

70.000 Menschen haben die Initiatoren der "Demokratischen Offensive" vor zwei Monaten auf den Stephansplatz gebracht. Ihr Ziel, mit der Demo "Keine Koalition mit dem Rassismus" die Wahlkampf-Schlusskundgebung der FPÖ alt aussehen zu lassen, haben sie damit erreicht. Vor wenigen Tagen ist nun das Buch zur Demo erschienen. In einer publizistischen Schnellaktion haben die Mitglieder der Plattform Essays von Proponenten wie Unterstützern der Kundgebung gesammelt und in Buchform gebracht. Das Ergebnis - "Republik der Courage" - wird Ende Jänner mit dem Bruno-Kreisky-Förderungspreis prämiert.

Während im Vorwort stolz "der Aufbruch der österreichischen Zivilgesellschaft" proklamiert wird, gehen


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