Tour de France

Film Geld, Sex oder Liebe: "A vendre" von Laetitia Masson handelt von der Ökonomie der menschlichen Beziehungen.

Kultur | Isabella Reicher | aus FALTER 02/00 vom 12.01.2000

Eine Hochzeit soll stattfinden, doch die Braut erscheint nicht. Sie ist verschwunden, und mit ihr ein größerer Geldbetrag aus dem Safe ihres Bräutigams (gespielt vom Nouvelle-Vague-Veteranen Jean-Francois Stevenin). Ein Freund, von Beruf Detektiv, bietet dem Geprellten an, sie aufzuspüren und zurückzubringen und macht sich auf zu einer Reise durch Frankreich - auf den Spuren der Frau, die den Namen des Landes trägt: France.

Die französische Regisseurin Laetitia Masson und ihre Hauptdarstellerin Sandrine Kiberlain wurden 1995 mit "En avoir (ou pas)" bekannt. Es ging um Ökonomie und Beziehungen, um Arbeit, Geld und Liebe, und davon handelt auch der jüngste Film, in dem die beiden zusammengearbeitet haben: "A vendre" ("Zu verkaufen").

Einem (eigenen) Bild nachjagen. Der Detektiv (Sergio Castellitto) kehrt zurück an den Anfang, in ein Dorf in der Champagne, in dem France aufgewachsen ist. Was er dort findet, ist ein erster Aufbruch, ein Grundschema, ein paar Grundelemente, die in Variationen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige