Hand vorn Mund!

Grippewelle Wer noch nicht auf der Grippewelle surft, die gerade über den Kontinent schwappt, dessen Chancen stehen ziemlich gut, es bald zu tun. Impfen kann helfen.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 02/00 vom 12.01.2000

Über 39 Grad Fieber, heftige Gliederschmerzen, Husten, Schnupfen, Kreislaufstörungen: Diese Symptome beschreiben nicht mehr eine harmlose Erkältung, sondern die "echte" Grippe, auch Influenza genannt. Anfang des Jahres wurden die ersten Fälle in Österreich registriert, 17.200 Menschen lagen bereits vergangene Woche allein in Wien mit Grippe-Grippe im Bett. Für diese Woche werden noch mehr Influenza-Opfer erwartet. Tendenz steigend.

"Die Grippe werden auch heuer wieder alle unterschätzen", prognostiziert Franz Heinz, Professor am Institut für Virologie der Uni Wien. Mit schöner Regelmäßigkeit bricht Winter für Winter die Grippewelle über die nördliche Hemisphäre herein. Vier bis sechs Wochen lang lauern die Viren dann in der Hoffnung, irgendwo einen neuen Wirt zu finden. Und weil sie das am besten bei kalter Witterung können, treten sie eben bei uns im Winter auf - in Australien grippt man im August.

Dass das Virus so gut weitergegeben werden kann, liegt daran, dass die Menschheit


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