Stadtmensch

Stadtleben | aus FALTER 02/00 vom 12.01.2000

Eine unendliche Schildbürger-Geschichte mit Herzschlag-Finale - so ungefähr könnte man charakterisieren, was Walter Schuh derzeit mit seinem Schuh-Ski-Geschäft auf der Donauinsel durchmacht. Nachdem die Firma in Konkurs gegangen war, konnte sich Schuh auf die "Insel" retten und das dortige Geschäft mit Erfolg weiter führen. Wenn nicht der Masseverwalter (in der Absicht, alles zu Geld zu machen, was geht) die Parkplätze an die APCOA weiter vermietet hätte. Und ohne Parkplätze kein Sportartikelverkauf. Die Folge: Auch der Donauinselmietvertrag musste mit Ende Jänner 2000 gekündigt werden. Inzwischen hat es Walter Schuh allerdings geschafft, sich mit der APCOA zu einigen. Ab sofort können Schuh-Ski-Kunden sowohl vor dem Geschäft als auch auf dem großen APCOA-Parkplatz auf der Platte eine Stunde gratis parken, wenn sie auf die entsprechenden Hinweistafeln achten. So weit, so gut. Der Mietvertrag ist allerdings nach wie vor gekündigt, wodurch Schuh-Ski-Kunden immer noch in den Genuss von Abverkaufsnachlässen bis zu 70 Prozent kommen. Ein Abverkauf, der sich als unnötig herausstellen könnte - wenn der Mietvertrag doch wieder verlängert wird. S. N.


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