Wienzeug

Politik | aus FALTER 03/00 vom 19.01.2000

Hirn mit Ei Die Falter-Diskussion "Freunde oder Helfer" über Polizeiberichterstattung im WUK vergangenen Mittwoch begann vielversprechend: Rudolf Gollia, Sprecher des Innenministers, gab zu, dass bei der Razzia "Operation Spring" im Mai 1999 befreundete Medien selektiv zur Berichterstattung eingeladen wurden. Der scheidende Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Michael Sika, sprach von "Hausjournalisten" und davon, dass es "zu viele Zeitungen und Journalisten gibt". Nach einer halben Stunde musste Falter-Chefredakteur Armin Thurnher die Diskussion abbrechen. Denn eine Gruppe von Polizei-Gegnern klatschte, lachte, skandierte unentwegt. Ihr Demokratieverständnis demonstrierten sie mit einer Stinkbombe. Die Einfahrt des WUK verschmierten sie mit Hirn und Ketchup. Nach erfolgreicher Sabotage der Debatte zog die Gruppe weiter und belästigte an diesem Abend noch Belegschaft und Hörer von Radio Orange.

Fall Elian: Austro-Intervention Mit einer scharfen Protestnote meldete sich die Gesellschaft


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