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Medien | aus FALTER 03/00 vom 19.01.2000

Linux Das aus der Zusammenarbeit von Freiwilligen im Internet erwachsende Betriebssystem steht bei Konzernen in unterschiedlichem Ansehen. Während IBM zum wiederholten Mal ankündigte, sich für Linux zu engagieren, veröffentlichte Microsoft für seine Kunden einen Ratgeber, wie das alternative Betriebssystem zu löschen sei: "How to remove Linux and install Windows" erklärt der Konzern via Internet.

Champions League. Rupert Murdoch, der seinem Hausfrauensender tm3 mittels Champions-League-Übertragungsrechten Reichweite sichern wollte, möchte die zu teuren Rechte wieder an RTL und Premiere world zurückgeben. Hindernis: Sein 34-Prozent-Partner bei tm3, der Rechtehändler Herbert Kloiber, beteiligt an ATV in Wien, sträubt sich. Er möchte die Fußballrechte behalten und statt Murdoch neue Partner bei tm3 finden.

Bill Gates ist von der Spitze seines Unternehmens, des Software-Riesen Microsoft, zurückgetreten. Spekulationen, warum er dies tat, gibt es genug. Er selbst sagte zwar, er wolle endlich nur mehr tun, was er wolle, nämlich Software entwickeln. Aber da ist der Prozess der US-Regierung zwecks Zerschlagung von Microsoft, der sich dem - für Microsoft möglicherweise fatalen - Ende nähert. Und Gates mag bei dieser Zerschlagung nicht im Chefsessel sitzen. Sagt eine Version. Eine andere behauptet, Microsoft komme seiner Zerschlagung zuvor, ähnlich wie AT&T mit "Baby Bells", das man zuerst verkaufte und dann weiterhin an sich band. Das beste Gerücht aber sagt, Gates bereite die Fusion mit Disney vor: "Mickey Microsoft", der endgültig größte aller Konzerne.


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