Nüchtern betrachtet: Bill Gates wird ziemlich unterschätzt

Kultur | aus FALTER 03/00 vom 19.01.2000

Eigentlich wollte ich hier einmal etwas über Bill Gates schreiben, über den ja gerade in letzter Zeit unglaublich viel Mist geschrieben wird. Der Mann ist einfach gut, und ich erinnere mich heute noch gerne an unsere gemeinsame Zeit in Westpoint. Freilich muss ich sagen, das mein Freund und Kollege Klaus "Jamaaladeen" Taschwer noch viel mehr unterschätzt wird als Bill. In der Redaktion, die er im Minutentakt mit Anregungen und Artikeln versorgt, wird er herablassend als "Taschenklaus", von Heribert "Bodycheck" Corn gar als "Taschenkarli" bezeichnet (Bills Spitznamen in Westpoint war übrigens "Litte Billy shake your Willy", was er mit dem ihm eigenen Humor zu nehmen wusste), in seiner spärlich bemessenen Freizeit widmet er sich vor allem der Fälschung zeitgenössischer Kunst (ich will nicht zu viel verraten, aber auf Beuys' "Berliner Block" darf man gespannt sein) und der Überschätzung seiner Mitmenschen. Freitag, 19 Uhr, scheint ihm z.B. just die rechte Zeit zu sein, um mit dem


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