Finger, fertig, los

Funsport Wenn es draußen zu kalt ist, wird halt im Jugendzimmer geskatet. Allerdings mit der Skateboard-Miniaturausführung, so genannten Fingerboards.

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 03/00 vom 19.01.2000

Das ist doch nur was für Kinder", grummelt der knapp 20-jährige, weitbehoste Jüngling, der im Hinterzimmer des Skatershops Rag sitzt und in Trendsport-Illustrierten blättert. "Kindisch", meint auch Verkäufer Christian, ebenfalls höchstens 20 Jahre alt, "Fingerboards haben wir schon vor zehn Jahren gehabt." Was derzeit voll im Trend ist, gibt es also schon länger: Skateboards in der Miniaturausführung, mit denen sich originalgetreu jene Kunststücke nachmachen lassen, die man sich auf Rampen, Treppen und Geländern eventuell dann doch nie trauen würde. Das Geschäft hat eine Riesenauswahl der bunten Minibretter mit winzigen Rollen. Die Nachfrage ist zur Zeit riesengroß.

"Wir haben unsere Fingerboards damals selber gebaut", erklären die Skaterhelden vom Rag. Da wurden Lineale abgefeilt, über der Feuerzeugflamme umgebogen und mit Legoteilen und Spielzeug-Autoteilen versehen. Gekauft hat damals keiner die Barbie-Version eines Skateboards. "Heute ist praktisch jeder Boardhersteller


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