Plaste und Elaste

Shopping Ein neues Secondhand-Geschäft bietet nicht nur Altbekleidung, sondern auch Alltagsgegenstände aus DDR-Produktion. Fabriks-"neu".

Stadtleben | Christopher Wurmdobler | aus FALTER 04/00 vom 26.01.2000

Die Lage ist gut gewählt. Nicht, dass die Hofmühlgasse von besonders viel Laufkundschaft frequentiert würde, aber immerhin fährt alle paar Minuten ein 13A am "Polyklamott" vorbei. "Die meisten Kunden, die hereinkommen, haben uns vom Bus aus gesehen", meint Roman Pfandler. Der 24-Jährige hat vor wenigen Tagen und gemeinsam mit seinem Bruder Christoph, 27, das Secondhand-Geschäft eröffnet, und wer die beiden in ihren grell gemusterten Polyesterpullovern sieht, erkennt, dass hinter Polyklamott nicht nur eine Geschäftsidee steht, sondern Passion. Jahrelang waren die beiden selbst Kunden, haben auf Flohmärkten und in Zweitehandläden im In- und Ausland gestöbert, um schicke Teile für wenig Geld aufzuspüren. Jetzt lassen sie die Kundschaft stöbern. In den Räumen eines ehemaligen Frisiersalons warten Hunderte Kleidungsstücke - zum größten Teil aus den USA importiert - darauf, entdeckt zu werden.

Und weil Christoph Pfandler die letzten drei Jahre in Berlin verbracht hat, bietet


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