Tier der Woche: Blähboy


Peter Iwaniewicz
Stadtleben | aus FALTER 04/00 vom 26.01.2000

Unter den Körpergeräuschen wie Schmatzen, Rülpsen und Schlürfen führt eindeutig hörbares Furzen die Peinlichkeitsrangliste an. In der Europa-Wertung, denn in Asien gilt öffentliches Nasenschneuzen als noch ekelhafter.

Blähungen sollte man daher für sich behalten und tunlichst auch alle Gespräche darüber. Außer man will wie die dänische Zeitung Politiken die sensible Leserschaft an dieses delikate Thema heranführen. Dann darf man sich unter der Rubrik "Dumme Frage des Tages" bei einem Mediziner namens Tranum Jensen (Dr. Perry Staltik hätte ich ja besser gefunden) nach den biologischen Grundlagen für das Entweichen von Gas aus dem Darm erkundigen. Dieser erzählt uns zuerst nichts Neues, nämlich dass im Besonderen bei zellulosereicher Ernährung die Verdauung unvollständig ist und dabei verschiedene Gase produziert werden. Während Kohlendioxid, das bei der Gärung entsteht, weitgehend absorbiert wird, verlässt vor allem Methan den Darm. Aber - und das ist neu - Doc Jensen

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