WIENZEUG

Politik | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Friedhof der Kuscheltiere Der Koalitionscrash auf Bundesebene lässt Wiens Bürgermeister Michael Häupl (SP) und Vizebürgermeister Bernhard Görg (VP) verbal vorerst enger zusammenrücken. Bei der ersten Gemeindesratssitzung nach dem Scheitern von Rot-Schwarz versicherte Häupl am Freitag, dass die neue Situation "keine Auswirkungen auf die Rathauskoalition" haben werde: "Ich bin sicher jemand, wo man sich darauf verlassen kann, dass ich Verträge nicht breche." Vize Görg bekundete einmal mehr seine klaren Präferenzen für eine rot-schwarze Koalition - und versicherte, Seite an Seite mit dem roten Bürgermeister um einen für Wien günstigen Finanzausgleich mit dem Bund streiten zu wollen. Während Görgs Kuschelbedürfnis mangels Alternativen authentisch sein dürfte, gibt es auf SP-Seite Zweifel: Manches deutet darauf hin, dass die Sozialdemokraten den Grünen Avancen machen wollen.

Neues Selbstbewusstsein Die Regierungsverhandlungen der Bundespartei dürften manchen Funktionären


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