WIENBILD

Politik | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Adresse hat die Bruno-Kreisky-Gasse zwischen Bundeskanzleramt und Innenministerium keine. Aber dafür bekommt sie jetzt einen Brunnen. Schöpfer ist der Bildhauer Hans Muhr, in Wien wahrlich kein Unbekannter. Über 100 Muhr-Brunnen sind in der ganzen Stadt verstreut. Jene Wasserskulptur, an der die Bauarbeiter derzeit werken, wird eine der größten ihrer Art: Ein 3,3 Meter hoher und 15 Tonnen schwerer, blauer "Lapislazuli"-Stein soll die Augen von Kanzler und Innenminister künftig erfreuen ("Falter" 46/99). Im Rathaus war man weniger begeistert, zumal das Ding der Gemeinde zehn Millionen Schilling kostet. Dafür war Altbürgermeister Helmut Zilk Feuer und Flamme / Foto: Heribert Corn


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