Schwere Wolken, Donnerschlag

Netzkunde. Verkommt das Internet zur Werbeplattform? Wer sonst soll das alles bezahlen? Es wird jedenfalls Verlierer geben. Viele Verlierer.

Markus Zwettler | Medien | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Sturmwarnung. Frank Gens, Chef des renommierten Marktforschers International Data Corporation (IDC), spricht in Singapur vom Aussterben und von Anpassung. Die meisten Unternehmen, die sich ausschließlich im Internet positioniert hätten, würden kaum überleben. Zu kostenintensiv seien die nötigen Anstrengungen, um ein funktionierendes E-Business am Leben zu erhalten. Die hoch angesiedelten Cirrus-Wolken des Internets beginnen sich zu lichten.

Der finanziellen Überbewertung der so genannten Dot.coms folge sehr bald die notwendige Angleichung an die Realität. Dennoch ist es für Frank Gens eine Gewissheit, dass spätestens in drei Monaten der freie Internetzugang sowie Gratis-Software allerorts üblich sein werden. Bleibt die Frage: Wer soll das Internet und die damit verbundenen Umsonst-Allüren künftig bezahlen?

Karl Hitschmann, Generalsekretär der ISPA (Verband der Internet Service Provider Austria), kann sich durchaus vorstellen, dass ein Szenario Wirklichkeit wird, in dem das Abrufen

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