Kommentar: Österreich ist ... komm, bleib trotzdem!

Kultur | Klaus Nüchtern | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Der freiheitliche Kultursprecher hat einiges zu sagen. Wenn man ihn nur lässt. Format lässt. Vorige Woche vertraute Michael Krüger dem Format-Feuilletonvorsteher Christoph Hirschmann an, dass er "neulich so ein nettes Gespräch mit Elfriede Jelinek im Zug geführt" habe.

Eine Woche später gibt es dann wieder einen guten Anlass für ein nettes Gespräch. Krüger zu Hirschmann: "Ich habe neulich so ein nettes Gespräch mit der Elfriede Jelinek geführt. (...) Ich bin mit ihr durch einen Zufall im selben Zug gefahren, und ich habe mich dann vorgestellt, und wir hatten ein irrsinnig gutes Gespräch. Also wirklich: ganz, ganz, ganz, ganz toll." Hieß es in Heft Nr. 5 noch "Man kann einer Jelinek sicher nicht vorwerfen, Staatskünstlerin gewesen zu sein. Weil sie das Gott sei Dank niemals war", so ist in Nr. 6 zu lesen: "Man kann niemals einer Jelinek vorwerfen, Staatskünstlerin gewesen zu sein. Weil sie das bei Gott nicht war." Den Unterschied möchte man Klavier spielen können.

Zwischen

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