Ohne Geld ka Musi

MUSIK. Mit tüchtiger Unterstützung des !K7-Labels sollen Bristols verlorene TripHop-Söhne Smith & Mighty mit "Big World, Small World" doch noch den Durchbruch schaffen.

Kultur | SEBASTIAN FASTHUBER | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Smith & Mighty plagte bisher ein Hubsi-Strolz-Schicksal: So wie der glücklose Skifahrer mussten sich auch die Produzenten Rob Smith und Ray Mighty stets mit zweiten Plätzen begnügen. An Kritikerlob mangelte es dabei nie. Immerhin begründeten die beiden Mitte der Achtziger mit Massive Attack den basslastigen und von Dub beeinflussten TripHop-"Sound of Bristol". Allein: Goldene Platten durften sich bisher nur die Kollegen von Portishead oder eben Massive Attack an die Wände ihrer neu gekauften Häuser hängen.

Der zum Greifen nahe Kuchen wurde dem Duo mehrmals vor der Nase weggezogen. Schuld trägt die Plattenindustrie, die sich für Smith & Mighty bevorzugt von ihren negativen Seiten präsentierte. Lang waren die beiden an einen Vertrag mit London Records gebunden, wo man jedoch - mangels Verständnis - die Veröffentlichung des vorgelegten Materials verhinderte. Entnervt gründeten Smith & Migthy More Rockers, ein Label für ihr gleichnamiges Band-Projekt. Mit diesem widmeten sie sich


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