Sideorders: Mehr als bio

Stadtleben | aus FALTER 05/00 vom 02.02.2000

Die Möglichkeiten wären gigantisch: Ungefähr drei Viertel aller asiatischen Gerichte sind vegetarisch; auch in Italien muss man nicht lange suchen: Pilze, Pesto, Erdäpfel, gegrillter Radicchio, Trüffel, Risotto ... Dann wären da noch Nordafrika, der gesamte arabische Raum und schließlich Südamerika mit seinen tollen Süßkartoffel-Mango-Kochbanane-Avocado-Mischungen. Und was fällt unseren vegetarischen Köchen ein? Grünkernbrätling und Tofu-Knackwurst. Würg. Wäre da nicht der Wrenkh, sähe die Sache traurig aus. Aber zumindest am Biosektor wirds schön langsam interessant. Drei Beispiele abseits des handgestrickten Bio-ladens.

Biowein & Design, 1., Wipplingerstr. 1, Tel. 533 22 10.

Eine interessante Geschäftskombination: Die früheren Betreiber des Makrokosmos-Ladens im 8. Bezirk verkaufen nun in der City Bioweine aus aller Welt, darunter auch Brunello, Barolo und die hochinteressanten Weine des französischen Biodynamik-Gurus Nicolas Joly, außerdem biologische Kleidung, Literatur zum Thema sowie Elektroroller.

Bio.k., 1., Reichratsstr. 11, Mo-Sa 8-24, So 9.30-22 Uhr.

In Uni-Nähe, explizit auf Fast Food gemacht, einem McDo zum Verwechseln ähnlich. Das Angebot der Gerichte reicht von lächerlich bis interessant, die Produktbezeichnungen fallen nur in die erste Kategorie. Geboten werden Sandwiches, Burger und Tacos, die Fülle besteht zumeist aus heimischem Tofu.

Bio Markt & Co, 16., Ottakringer Str. 186, Tel. 481 88 80, Mo-Fr 9-18.30, Sa 9-17 Uhr.

Der erste, große Bio-Supermarkt in Wien: zwischen 3500 und 4000 Produkte aus aller Welt, Obst und Gemüse eh klar, Käse, Wurst von Bio-Logo, Wasch- und Putzmittel. Eine Homepage ist in Vorbereitung.


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