Danke, Jörg!

Seinesgleichen geschieht. Du hast uns nicht belogen. Nun wird es Zeit, dass sich die Republik als dankbar erweist.

Vorwort | Armin Thurnher | aus FALTER 06/00 vom 09.02.2000

Österreich ist wieder einmal im Mittelpunkt Europas, allerdings gleicht es weniger einem starken Herzen als einem starken Stück. Der Bundeskanzler, der aus dem Tunnel kam, führte seine Regierung in das Kabinett des Bundeseismanns. Derweil belebt sich die Szenerie auf den Straßen. Eine Generation, die man aufgrund ihres scheinbaren Desinteresses als völlig unpolitisch diffamiert hat, holt sich die Straße auf eine meist sehr sympathische Art zurück und rettet das Ansehen Österreichs in der Welt (wem's noch drauf ankommt). Im Gegenzug haben wir uns und der Welt leider nicht nur engagierte Demokraten zu bieten, sondern eine Regierung, die durch den Keller zum Bundespräsidenten schleicht. War es nicht Bruno Kreisky, der sich einst weigerte - als ihn in Klagenfurt der wegen zweisprachiger Ortstafeln aufgebrachte Mob bedrohte - heimlich den Saal zu verlassen? Zitat: "Ein österreichischer Bundeskanzler verläßt ein Haus nicht durch den Hintereingang" Über das Ansehenvon Amt und


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