GROSSDEMO: Wer steckt dahinter?

Politik | aus FALTER 07/00 vom 16.02.2000

Diesmal gibt es keine "Pimperltribüne" vor dem Parlament. Wer am 19. Februar kommt, wird auch etwas verstehen. "Das Wort zählt" lautet die Devise der Veranstalter. Im Gegensatz zum 12. November ("Keine Koalition mit dem Rassismus") werden die Tonanlagen bereits an den vier Sammelpunkten stark genug sein, damit zwanzig- bis dreißigtausend Menschen akustisch versorgt sind. Ab 15.30 Uhr sollen sie dort mit Reden auf die große Abschlusskundgebung am Heldenplatz eingeschworen werden (Stephansplatz: "Frauen- und Menschenrechte", Uni Wien: "Recht auf Bildung", Parlament: "Gegen Sozialabbau", Staatsoper: "Freiheit der Kunst"). Zwischen den Appellen sind die Besucher aufgefordert, kräftig mit ihrem Schlüsselbund zu klimpern ("Kein Schlüssel für Schüssel"). "Das wäre ein schöner Ersatz für den Applaus", erklärt Mitorganisator Robert Misik.

Ab 17 Uhr werden die Demonstrationszüge sternförmig zum Heldenplatz ziehen, wo um 18 Uhr die große Abschlusskundgebung stattfindet. Allen Gerüchten

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