J.H., Medienweltstar

Haiderologie Jörg Haiders Ruhm führt zu allerhand medialen Peinlichkeiten. Hier zwei aus den jüngsten Tagen.

Medien | Florian Klenk und Christian Cargnelli | aus FALTER 07/00 vom 16.02.2000

Der Mann sei jetzt ganz wild auf weitere Entzauberungen, schrieb die Süddeutsche Zeitung nach Haiders Auftritt bei Erich Böhme. Eine Flut von Analysen folgte, die Haiders Bild auf Jahrzehnte mit dem Bild von Österreich verknüpfen. Im Inland wie im Ausland fehlt es dabei nicht an Merkwürdigkeiten. Hier nur zwei davon.

1. Haider, englisch Es gibt Momente, da beginnt auch Jörg Haider zu stottern. Dann schmiedet er seltsame englische Sätze. Solche Situationen entstehen etwa dann, wenn man Haider auf Winston Churchill anspricht. Jenen britischen Premier, der maßgeblich an der Befreiung Europas von den Nazis beteiligt war und den alte Nazis noch immer als deklarierten Feind Deutschlands ansehen.

Vergangene Woche wurde der FPÖ-Chef vom Sunday Telegraph- Journalisten Dominic Lawson interviewt. Lawson sprach ein unautorisiertes Interview mit dem Falter an. In dem Falter-Gespräch wurde nach jenen Figuren gefragt, die Haider als die abscheulichsten des 20. Jahrhunderts ansieht. 1991


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige