SIDEORDERS: Nudelsuppen

Stadtleben | aus FALTER 07/00 vom 16.02.2000

Unendlich groß das Spektrum, unendlich populär in Asien sowieso, während der letzten Jahre auch im nördlichen Europa. Kräftige Suppen mit reichlich Einlage sowie dicken (z.B. Udon) oder dünnen Nudeln (z.B. Ramen) bilden neben Reis die Basis vieler asiatischer Alltagsküchen, sie wirken regulierend, sehen hübsch aus, sind rasch zuzubereiten und schmecken fantastisch. Hat man erst einmal damit angefangen, ist die Sucht nur schwer zu vermeiden. Mehr oder weniger befriedigt wird sie hier: Kiang Noodles, 6., Joanellig. 3, Tel. 586 87 96, Mo-Sa 17.30-23 Uhr.

Das bislang letzte Lokal des großen Asia-Restaurant-Zampanos Thomas Kiang: Nach eigenen Entwürfen im ehemaligen Saga untergebracht, minimalistisch gestylt, dafür eine bunte Vielfalt von Nudeln und Nudelsuppen. Auch unkonventionelle, gewagte Kombinationen.

Akakiko, 1., Heidenschuss 3, Tel. 533 85 14; 4., Naschmarkt, Stand 126, Tel. 581 96 44; 7., Mariahilfer Str. 42-48, Tel. 524 06 16; 13., Am Platz 3, Tel. 877 02 43.

Wiens größter Filial-Sushi-Laden, begann vor einigen Jahren am Naschmarkt, als das Lokal noch "Ohh!" hieß, mit dem Suppenmachen. Die Portionen sind großzügig bemessen, geschmackliche Erfahrungen der vierten Art bleiben einem jedoch erspart.

Haizaki-san no omise, 4., Schleifmühlg. 8, Tel. 585 75 33, Mi-Fr 11.30-14, 18-23, Sa 11.30-1, So 12-23 Uhr.

Winziges, neues Mini-Lokal mit "Itzekaya"-Küche, der japanischen Alltagsküche. Trotz äußerst profanem Design (ehemalige Döner-Stube) wird das Beisl zurzeit gerade überrannt, weshalb nun schon ein zweiter Ruhetag eingeschoben werden musste. Der Grund: exzellente Kleinigkeiten abseits der Sushi-Fadesse, äußerst kräftige Ramen der Extraklasse und Wiens beste Gyozas.


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