WELT IM ZITAT

Kultur | aus FALTER 08/00 vom 23.02.2000

Neues aus der Reduktion Wilhelm: Sprachliche Reduktion, die eine äußerste Konzentration auf die immer wieder nach sich wiederholenden Grundmustern verlaufenden Bewusstseinsvorgänge ermöglicht, die selbst in Grenzbereichen menschlicher Existenz eine Gleichförmigkeit von Verhaltensweisen aufspürt, kennzeichnet Becketts Dramenwerk. Seit den Siebzigerjahren werden die Dramentexte noch eine Spur knapper. Du inszenierst drei seiner späten Stücke. Ist da dein Zugang zu Beckett dessen Sprache?

Bruno: Darauf zu antworten fällt mir sehr schwer.

Aus der Programmzeitung der Studiobühne Villach.

Schall und Pfauch Heilwig Pfanzelter kombiniert gekonnt das Feminine mit dem Element der starken Frau.

Presseaussendung aus dem RadioKulturhaus. Zusammenfassung: Rauchig - pfauchig - sanft Keine Angst vorm Schlafen Ich fühl mich einfach wohl beim Fliegen. Das ist wie wenn jemand gern schläft.

Skiflieger Sven Hannawald in einem ORF-Interview.

Höchstalter für Demonstrierende Demonstrationen sind ein adäquates Ausdrucksmittel für einen 20-Jährigen, nicht für einen 32-Jährigen.

Meint Bernhard Görg im profil - ohne dazuzusagen, bis wann Demonstrieren okay geht. Und: In die Versuchung, selbst auf die Straße zu gehen, bin ich nie gekommen, weil ich 1967 - also ein Jahr, bevor die Studentenproteste los gegangen sind - die Universität verlassen habe.

Aber da war er dann halt schon 32.

Böses Erwachen Die Initiations-Story eines nach dem Flug-rausch im harten Aufprall erwachenden Träumers.

Rudolf John über "The Beach".


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