What's New, Pussycat?

THEATER. Man kann über alles reden: "Die Vagina-Monologe" im Schauspielhaus.

Wolfgang Kralicek | Kultur | aus FALTER 08/00 vom 23.02.2000

Es gibt einen alten Witz, der geht so: Was ist das? Es passt in jede Handtasche, und man kann damit schwimmen, Rad fahren und Tennis spielen. Antwort: eine Damenbinde.

Es gibt ein neues Stück, das geht so: Was ist das? Sie macht Spaß und sieht aus wie eine Tulpe, jede Frau hat sie, aber nicht jede kennt sie. Antwort: die Vagina.

Die Galerie des Wiener Schauspielhauses (ein kleines Gassenlokal neben dem Theater) ist in schummriges Rot getaucht. Mitten unter den Zuschauerinnen (es ist zu erwarten, dass die Aufführung überwiegend weibliches Publikum anziehen wird) reden drei Schauspielerinnen eine Stunde lang über etwas, das unter verschiedenen Namen bekannt ist, darunter auch hierzulande wenig geläufige wie "Tschurimuri" oder "Miss Brown", "Rosamunde" oder gar "Pumpelmeise".

Nach dem Krankenhaus-Knüller "W;t" (siehe Falter 4/00) hat das Schauspielhaus mit "The Vagina Monologues" nun ein weiteres Erfolgsstück aus New York an Land gezogen: Was 1996 als One-Woman-Performance an einem kleinen

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