PHETTBERGS PREDIGTDIENST: Der lyrischste Tag dieser 800 Jahre

Ich führe mein Volk in die Wüste und umwerbe sein Herz. Willig wird es dorthin folgen wie in seiner Jugendzeit, wie damals, als es heraufzog aus Ägypten. Hos 2,16b.17b.21-22 (1. Lesung am 8.Sonntag im Jahreskreis / Lesejahr B)

Stadtleben | aus FALTER 08/00 vom 23.02.2000

Alle freunden sich mit dem System, das ja nichts davon weiß, dass es es ist, so wie der Mond unlängst nichts von seiner Finsternis über Wien wusste, an. Sogar ich wählte zum letzten Foltertermin meine Bergschuhe, mit denen ich 1975 auf der Rax war, weil es sexuell nun Mode ist, ungeschlachtere Schuhe zu tragen. Ich Charakterschleim! Und das Falty?, das exemplarischste Zeitdokument, wo zuerst alles Künftige sich regt?

Der Falter hat ein neues Tonband laufen auf seiner Telefonnummer 536!60-0. Dort spricht Angelika Lang, die Einpeitscherin des Kapitalismus, die - offensichtlich gegen Bezahlung - alles jubelnd ankündigt im Fernsehen, was Gott verboten hat, teilt uns also nun auch im Falter telefonisch mit, dass alles zum Jubeln ist, vor allem der Falter. Sie jauchzt, dass das Anrufy und das Bandy einander fanden. Nun sei ein Fest, wie das ganze Dasein eines ist. Das Leben ist ein Hit. Hören Sie sich das an, Duhsub! Niemand wird weiterleben wollen, der sich das anhören musste. Ich legte

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