"Werden unterschätzt"

SPÖ. Die neuen SPÖ-Bundesgeschäftsführerinnen Andrea Kuntzl und Doris Bures über Apparatschiks und Ausländer, Kinder und Kontakte und wer von beiden mehr flucht.

Politik | Eva Weissenberger und Nina Weissensteiner | aus FALTER 09/00 vom 01.03.2000

Andrea Kuntzl und Doris Bures mögen einander. Die beiden neuen Bundesgeschäftsführerinnen saßen schon in den Achtzigerjahren bei den SPÖ-Frauen nebeneinander, Kuntzl für die Junge Generation, Bures für die Sozialistische Jugend. Später trafen sie sich auf den Hinterbänken im Parlament wieder, jetzt zieht das Duo in die Löwelstraße. Die Partei will aber jede auf ihre eigene Art erobern: Bures haut schon einmal auf den Tisch. Kuntzl strickt gelassen an Netzwerken.

Falter: Sie treten als Duo an. Ist eine Frau alleine nicht Manns genug für diesen Job?

Andrea Kuntzl: Auch Alfred Gusenbauer hätte sich eine zweite Bundesgeschäftsführerin genommen. Durch die Anforderungen der Opposition ist der Job für eine alleine nicht machbar. Früher waren es auch immer zwei.

Dürfen wir Sie dann als Zentralsekretärinnen ansprechen?

Doris Bures: So weit zurück wollen wir uns doch nicht entwickeln.

Finanzstadträtin Brigitte Ederer, vor wenigen Wochen als Parteivorsitzende im Gespräch, hat gemeint,


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