Bunte Affenschwänze

Tanzperformance. Laboratorium für Wissenschaft und Kunst: Der Wahlwiener Philippe Riera zeigt beim Festival imagemärz die szenische Installation "Building".

Kultur | Helmut Ploebst | aus FALTER 09/00 vom 01.03.2000

Manchmal landen Ufos in Wien. Seltsame Kunstgestalten steigen aus und mischen sich unter das österreichische Volk. Die Wesen können eigenartige Bewegungen ausführen und tragen fremd klingende Namen: Liz King, Elio Gervasi oder Akemi Takeya zum Beispiel. Sie sind heute alle tragende Figuren der Wiener Choreographenszene.

Vor kurzem gab es wieder einen Zwischenfall. Seitdem bewegt sich Philippe Riera unter uns. Die meisten haben es noch nicht bemerkt, aber der Performer vom Planeten Paris ist in Wien gelandet. Mitgebracht hat er "Building", ein "Spectacle hybrid", das er nun bei imagemärz im dietheater Künstlerhaus vorstellen wird. Wir folgen darin vier bestens angezogenen jungen Männern, wie sie über die Kommunikation zwischen Pflanzen reflektieren, über Heuschreckenschwärme und über den Einfluss von Melatonin auf die Farbe von Affengenitalien. Einer der Männer isoliert aus Interviews oder Romanen verschiedene Ebenen banaler und dadurch komischer Reflexionen. Er sagt: "Wissenschaft


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